Immobilienwirtschaft. Der heimliche Riese

Immobilienwirtschaft. Der heimliche Riese

Der Wert der Wohn- und Nichtwohnbauten betrug
8 Billionen Euro (2015)

Mit rund 3 Millionen Erwerbstätigen und über 800.000 Unternehmen ist die Immobilienwirtschaft nicht nur eine der größten Wirtschaftszweige Deutschlands, sondern auch eine der dynamischsten Wachstumsfelder. Etwa 10 % aller Beschäftigten arbeiten in diesem großen Wirtschaftszweig.

Mit 18,2 % (500 Milliarden Euro) trug die Immobilienwirtschaft 2015 zur gesamtwirtschaftlichen Wertschöpfung bei. Damit ist sie wesentlich größer als der Fahrzeugbau der im Jahr bei knapp 130 Milliarden Euro lag.

Die deutsche Immobilienwirtschaft bewirtschaftet das 3,7-fache des Bruttoinlandsproduktes. So betrug Anfang 2015 der Wert der Wohn- und Nichtwohnbauten 8 Billionen Euro. Hiervon entfielen 60 % auf Wohnbauten und 40 % auf Gewerbe- und Infrastrukturbauten. Mit den Grundstücken summiert sich das gesamte Immobilienvermögen auf etwa 11 Billionen Euro.

Selbst im größten Krisenjahr 2008 wuchs die Immobilienwirtschaft in Deutschland um 2 %. Die Deutschen finanzieren ihr Wohneigentum durchschnittlich mit 24 % Eigenkapital.

Ein zentraler Wirtschaftszweig für den Großraum München

Die Immobilienwirtschaft ist auch ein wichtiger Wirtschaftszweig für den Großraum München. Jedes zehnte Unternehmen im Großraum München ist in der Immobilienwirtschaft tätig. Die Branche zählt rund 38.500 Beschäftigte.

49 % der befragten Unternehmen der Münchner Immobilienwirtschaft erwarten, dass ihr Umsatz in den nächsten drei Jahren unverändert bleiben wird, ebenfalls 49 % rechnen mit einem Wachstum und lediglich 2 % mit einem Rückgang des Umsatzes.